Skandal – Zwangsräumung trotz COVID19

KOLJA wurde sein Zuhause in Berlin Zehlendorf genommen, obwohl diese Wohnung einst die Eigentumswohnung seines Vaters war.

Trotz einer Räumungsaufschiebenden Beschwerde am Landgericht und der kalten Jahreszeit, wurde mit Amtshilfe von 20 Polizist*innen eine Zwangsräumung am 16.11.2020 durchgezogen. 

Das Zuhause, speziell die Wohnung ist Schutzraum und Heimat, in der sich der Bewohner zurück ziehen kann und vor allem in der aktuellen Pandemie-Zeit unter dem Motto “Stay at Home” der einzige Ort ist, wo ein Schutz gegenüber dem Virus gewährleistet wird.

Die Gerichtsvollzieherin & Polizei verweigerte vor Ort ein Gespräch mit der von uns über Telefon zugeschalteten Sprecherin der Grünen für Sozialpolitik des Abgeordnetenhauses von Berlin (Fatos Topac). 

Beschämend & Perfide, dass der Polizist vor Ort behauptete, dass Kolja eine Ersatzwohnung hätte und nun als “Sofa Hopper” bei verschiedenen Freunden unterkommt. Die benannte “Ersatzwohnung” ist eine Massenunterkunft für Obdachlose, die sogar nach dem  § 17 des Allgemeinen Gesetzes zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin kein Ersatzwohnraum darstellt.

Aufnahmen der Amtshandlung wurden von den Cops verboten. Sie drohten die Beschlagnahmung der Kamera an. Die Wohnung gehörte Koljas Vater, der wurde entmündigt, und nun kennt ihr fast schon den Ausgang der Geschichte: Das hatten wir schon einmal mit einem JustizSenator mit ganz kurzer Amtszeit. Ein ganz zufällig vor Ort anwesender Berliner Richter zeigte sich entsetzt über diese Praktiken, das Vorgehen der Kollegin vom Amtsgericht Schöneberg, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur gewohnten Räumung wohnt #Justizskandal #b1611 #Zwangsräumungverhindern

WIR FORDERN DEN SOFORTIGEN STOPP VON ZWANGSRÄUMUNGEN; SCHAFFT VORHER HILFE!

Film von Mieter TV P2P Steffen D. 16.11.2020

Flyer Wohnungs- und Obdachlosigkeit

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