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Wir sagen DANKE, für 4.274 Stimmen bei der Abgeordnetenhauswahl von Berlin, für die Unterstützung während, vor und nach der Wahl.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden

Auch ein Dankeschön und Gratulation an unsere befreundeten Parteien; Bergpartei, die überpartei, die Sonstigen und die Piratenpartei Berlin für die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Unterstützung – lasst uns das ausbauen.

Natürlich werden wir weitermachen, den gewählten Parteien auf die Füße tretem um für das Zuhause als Ganzes zu kämpfen und zu arbeiten, denn parallel zu all den Sondierungsgesprächen der gewählten Parteien müssen immer noch Menschen um ihr Zuhause bangen. Es soll weiterhin unser Zuhause den Immobilienakteuren und Projektentwickler:innen zum Fraß vorgeworfen, bewohnte Häuser abgerissen, die Menschen sich selbst überlassen, Freiräume wie die Köpi geräumt, das Grün in der Stadt abgeholzt werden um Rendite aus uns zu generieren. Und es müssen weiterhin Menschen in menschenunwürdigen Unterkünften oder auf der Straße leben.

Wir sind nicht nur eine Partei, wir sind Aktivist:innen im Kampf für ein Zuhause für Alle –

#WeilEinZuhauseMehrIst

Wir sagen zeigt euch weiterhin solidarisch für eine Stadt für Alle, geht zu den vielfältigen Terminen in der Stadt!


MIETERPARTEI – Nicht nur ein Thema

Aus dem eigenen Einkommen mehr als nur das Allernötigste zum Überleben zur freien Entscheidung zur Verfügung zu haben, ist ein zentrales Freiheitsthema. Das Materielle im Leben ist zwar nicht alles, aber dass alle Bürgerinnen und Bürger einer neuzeitlichen europäischen Zivilgesellschaft Zugang zu einem Haushaltseinkommen haben müssen, dass mehr abdeckt als nur das Satt-Sauber-Dach-über-dem-Kopf-Überleben ist eine substanzielle Demokratiefrage.  Wenn Eltern und Erziehende kaum noch die Möglichkeit haben, eigene Entscheidungen treffen zu können, ob (und wieviel) sie zum Beispiel für die Zukunft ihrer Kinder ausgeben oder zurücklegen wollen, wenn Menschen gar nicht mehr zu überlegen brauchen, wohin sie vielleicht einmal ein paar Tage in den Urlaub fahren wollen, wenn Menschen Alpträume plagen in der Erwartung, dass demnächst vielleicht das Auto, der Kühlschrank oder die Waschmaschine ersetzt werden muss, aber am Ende des Monats nicht mehr genug Geld übrig ist.

In einem Interview mit dem Südwestfunk teilt der Präsident der Bundesagentur für Arbeit, Scheele, mit, dass in Ballungszentren in Menschen immer mehr Menschen einen Zweitjob annehmen, damit sie ihre Miete noch bezahlen bzw. Mietsteigerungen auffangen können, um ihren bisherigen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Früher gab es einmal die Idee, dass es Aufgabe der Sozialversicherungen ist, um bei bestimmten Lebensrisiken wie Arbeitslosigkeit, Unfall, Krankheit oder nach der Verrentung den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können. Heute wird mehr und mehr Realität, dass die Beibehaltung eines Lebensstandards (also auch da Behalten der bisherigen Wohnung) einen Zweit- oder Drittjob erfordert. Gegen diese Auflösung des europäischen Zivilisationsmodells hilft nur, den politischen und gesellschaftlichen Kräften, die diese Entwicklung zu verantworten haben, die rote Karte zu zeigen und sie vom politischen Spielfeld zu nehmen.